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Ausbildungsbetrieb – Kaufmann/-frau für MarketingkommunikationIHK für Ostfriesland und Papenburg
Vorlage zur Ausbildungsberatung · 21.08.2026, 10:00 Uhr
Betrieblicher Ausbildungsplan nach § 6 MarketKfmAusbVVerordnung vom 06.03.2006 · BGBl. I S. 543

Was vermittelt wird – und wie wir es umsetzen.

KTN MEDIA · Alexander Katona · Wieringastraße 11, 26789 Leer
Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation. Diese Seite zeigt für jedes Lernziel der Ausbildungsordnung, an welchem realen Auftrag wir es vermitteln, in welchem Monat und wie wir es nachweisen.
Prüfung der Darstellbarkeit

Im Betrieb darstellbar

Jedes Lernziel der Anlage 1 wurde einzeln geprüft und einem realen Arbeitsprozess bei KTN MEDIA zugeordnet.
Berufsbildpositionen (§ 4)7 von 7
Teilpositionen 1.1 – 7.228 von 28
Lernziele der Anlage 1110 von 110
Ausbildungsstätte geeignetAusbilder benanntAEVO in Anmeldung
Ausbildungsdauer
3 Jahre
§ 2 MarketKfmAusbV
Lernziele Anlage 1
110
alle im Betrieb vermittelbar
Berufsschule
880 Std.
12 Lernfelder, KMK-Rahmenlehrplan
Fachkräfte je Azubi
6
§ 27 Abs. 1 Nr. 2 BBiG
Grundlage: Anlagen 1 und 2 zu § 5 MarketKfmAusbV, BIBB-Umsetzungshilfe, KMK-Rahmenlehrplan und §§ 14, 27–30 BBiG.
01 — Zielsetzung der Berufsausbildung

Was die Ausbildung erreichen soll und woran man es misst.

Die Verordnung setzt das Ziel, das Ausbildungsberufsbild gliedert es in sieben Bereiche. Beides steht hier neben unserer konkreten Umsetzung.

§ 3 MarketKfmAusbV · Wortlaut

Der gesetzliche Auftrag

Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Abs. 3 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 8 und 9 nachzuweisen.

Die BIBB-Umsetzungshilfe ergänzt: Qualifikationen sollen nicht mehr rein auf die Abwicklung funktionsbezogener Teilaufgaben, sondern auf reale Geschäftsprozesse hin vermittelt werden.

01Selbstständig planen

Sie recherchiert Briefings, grenzt Zielgruppen ein und schlägt einen Medienmix vor – statt Vorgaben abzuarbeiten.

02Selbstständig durchführen

Ab dem 2. Jahr trägt sie ein Teilprojekt mit eigenem Budget und eigenem Termin.

03Selbstständig kontrollieren

Jede Maßnahme wird gegen Zahlen geprüft: Reichweite, Cost-per-Lead, Deckungsbeitrag.

04An realen Geschäftsprozessen

Keine Übungsaufgaben, sondern Kunden – mit Auftraggeber, Budget und Termin.

§ 4 Ausbildungsberufsbild · 7 Berufsbildpositionen

Sieben Bereiche – und was bei uns dahintersteht

Position auswählen: links die Zielsetzung nach Ausbildungsordnung und BIBB-Umsetzungshilfe, rechts die Arbeitsprozesse bei KTN MEDIA, an denen sie vermittelt wird.

§ 4 Nr. 11. Ausbildungsjahr · Zeitrahmen 3–5 und 2–4 Monate

Der Ausbildungsbetrieb

Was vermittelt werden soll

Rechtliche, wirtschaftliche, ökologische, gesellschaftliche und branchenspezifische Aspekte der Kommunikationswirtschaft – Auftraggeber, Agenturen und Medien. Der Einstieg in den Betrieb wird begleitet, indem Branche und Teilfunktion des Unternehmens, innere Struktur und Abläufe, berufsbildungsbezogene Inhalte, arbeits- und sozialrechtliche Zusammenhänge, Umweltschutz und Arbeitssicherheit thematisiert werden.

Teilpositionen1.1 Stellung, Rechtsform und Struktur · 1.2 Gesamt- und einzelwirtschaftliche Funktion · 1.3 Berufsbildung, arbeits- und sozialrechtliche Grundlagen · 1.4 Sicherheit und Gesundheitsschutz · 1.5 Umweltschutz
So setzen wir das um
Branchen-Landkarte OstfrieslandIn den ersten Wochen erstellt sie eine Übersicht der Marketing- und Kommunikationsdienstleister der Region und ordnet KTN MEDIA nach Branche, Betriebsgröße und Bedeutung für die Region ein.
Rechtsform und Struktur am eigenen HausEinzelunternehmen KTN MEDIA im Vergleich zu GmbH, OHG und KG – mit dem Steuerberater als externem Gesprächspartner. Dazu Organigramm, Leitbild und Corporate Identity.
Unterweisung am ersten TagArbeitsschutz, Brandschutz, Erste Hilfe, Bildschirmarbeitsplatz – dokumentiert. Umweltschutz konkret an Studio-Energie, Materialverbrauch bei Drehs und Entsorgung von Elektroaltgeräten.
Diesen Plan selbst prüfenLernziel 1.3 b verlangt, den betrieblichen Ausbildungsplan mit der Ausbildungsordnung zu vergleichen. Genau dieses Dokument ist dafür die Arbeitsgrundlage.
02 — Betrieblicher Ausbildungsplan

Monat für Monat, Lernziel für Lernziel.

§ 14 BBiG verlangt eine planmäßige, sachlich und zeitlich gegliederte Ausbildung. Hier ist sie: alle 110 Lernziele der Anlage 1 in den Zeitrahmen der Anlage 2. Position anklicken, um Wortlaut und betriebliche Umsetzung zu sehen.

Ausbildungsjahr wählenZiehen, klicken oder mit den Pfeiltasten steuern
45Lernziele17Teilpositionen3Zeitrahmen
AZeitrahmen 1Ankommen, Betrieb und Branche verstehen3 bis 5 Monate
BZeitrahmen 2Recht, Sicherheit, Umwelt und kaufmännische Grundlagen2 bis 4 Monate
CZeitrahmen 3Kommunikation, Kunde und das erste Briefing4 bis 6 Monate
03 — Derselbe Plan im BIBB-Musterformat

Station für Station, Monat für Monat.

Aufbau nach dem Muster des BIBB zur Umsetzungshilfe „Ausbildung gestalten“: Stationen mit Zeitdauer in Monaten und der Abteilung, in der sie durchlaufen werden. Dieselben 110 Lernziele, nur in der Form, die die Kammer kennt.

Position gemäß AusbildungsrahmenplanZeitdauer nach VerordnungAusbildungsstation bei KTN MEDIA
1. Ausbildungsjahr12,0
01Marketing- und KommunikationswirtschaftBranchenstruktur · Aufgabe und Bedeutung von Marketing und Kommunikation · Zielsetzung, Aufgaben und Stellung des Ausbildungsbetriebes · Teilbranchen und Arten von Marketingkommunikation (Lernziele 1.1 a, 1.2 a–e)1,0Beratung und Strategie
02AusbildungsbetriebEinordnung in die Branchenstruktur · Aufbau, Leitbild, Rechtsform · Mitbewerber · Geschäftsfelder · Berufsbildung und Arbeitsrecht · Arbeitsschutz und Umweltschutz · Arbeitsorganisation · IuK-Systeme · Qualitätssicherung (Lernziele 1.1 b–e, 1.2 f–g, 1.3 a–f, 1.4 a–d, 1.5 a–d, 2.1 a–c, 2.3 a, 2.4 a–b)3,0Alle Bereiche · Einführungsrunde
03Kommunikation, Kooperation, Kundenbeziehungen, FremdspracheKommunikationsregeln und Aufbereitung · Teamarbeit und Feedback · Kundenorientiertes Verhalten · fremdsprachige Fachbegriffe (Lernziele 3.1 a–c, 3.2 a, 3.3 a, 3.4 a)3,0Beratung und Strategie
04MarkenführungMerkmale einer Marke · Marken der Kunden des Ausbildungsbetriebes (Lernziel 4.3 a)1,5Social Media und Design
05Briefing und Auswahl von DienstleisternBriefingrecherche und -formulierung · Bedingungen für Ausschreibungen (Lernziele 5.1 a–b, 6.1 a)1,5Beratung und Strategie
06ProduktionProduktionstechniken · Einkauf und Abwicklung im eigenen Studio1,0Studio und Produktion
07MediaeinkaufBuchung · Einschaltkontrolle · Abrechnung in den eigenen Werbekonten0,5Kampagnen und Media
08Rechnungs- und Finanzwesen, ControllingRechnungswesen als Steuerungsinstrument · Organisation im Betrieb · Controllingsysteme (Lernziele 7.1 a–b, 7.2 a)0,5Office und Zahlen · mit Steuerbüro
2. Ausbildungsjahr12,0
09Arbeitsorganisation, Projektmanagement, QualitätssicherungPlanung, Durchführung und Kontrolle der eigenen Arbeit · teamorientiertes Arbeiten · Projektbearbeitung · qualitätssichernde Maßnahmen (Lernziele 2.1 d–e, 2.2 a, 2.3 b)2,0Alle Bereiche
10Informations- und KommunikationssystemeHard- und Softwarekomponenten · Datenschutz, Datensicherheit und Datensicherung (Lernziele 2.4 c–d)0,5Office und Zahlen
11Teamarbeit, Kundenbeziehungen, FremdspracheKonfliktlösung · Kundenbetreuung und -bindung · fremdsprachige Informationen auswerten (Lernziele 3.2 b, 3.3 b, 3.4 b)0,5Beratung und Strategie
12Marketing- und Kommunikationsstrategie, MarkenführungMarktbeobachtung und -analyse · Zielgruppenquellen und Konsumentenverhalten · Instrumente der Markenführung (Lernziele 4.1 a–b, 4.2 a–b, 4.3 b)3,0Beratung und Strategie
13Konzeptionierung und kreative UmsetzungBriefing prüfen und Re-Briefing · Strategieentwicklung · Abgleich der Kreation mit dem Briefing (Lernziele 5.1 c–d, 5.2 a, 5.3 a)1,5Beratung und Strategie · Social Media und Design
14Rechte und Lizenzen, Auswahl von DienstleisternRechtsquellen, Normen und Regeln · Vertragsgestaltung und Sicherung von Rechten · Ausschreibungen und Angebote (Lernziele 5.5 a–d, 6.1 b–c)0,5Beratung und Strategie · mit Lizenzgebern
15HerstellungsprozessePlanung, Überwachung und Abnahme interner und externer Produktion (Lernziele 6.2 a–c)1,5Studio und Produktion
16MedieneinsatzMedieneinsatz steuern und überprüfen · Resonanz erfassen und dokumentieren (Lernziele 6.3 a–b)2,0Kampagnen und Media
17Rechnungs- und Finanzwesen, ControllingKosten- und Leistungsrechnung · Leistungskennzahlen · Dokumentation der Maßnahme (Lernziele 7.1 c, 7.2 b, 6.4 a)0,5Office und Zahlen
3. Ausbildungsjahr12,0
18ProjektmanagementInstrumente des Projektmanagements anwenden (Lernziel 2.2 b)0,5Alle Bereiche
19KommunikationModerationstechniken · Präsentation und Begründung von Konzepten (Lernziele 3.1 d–e)0,5Beratung und Strategie
20Teamarbeit, Kooperation, KundenbeziehungenAufgaben im Team verteilen · Beschwerdebearbeitung · kulturelle Besonderheiten · Fremdsprache · Vereinbarungen mit Dienstleistern (Lernziele 3.2 c, 3.3 c–d, 3.4 c, 6.1 d)2,0Beratung und Strategie
21Marketing- und Kommunikationsstrategien, MarkenführungInstrumente der Marktbeobachtung und Absatzpotenziale · Zielgruppenanalyse und -definition · Markenwert und Markenessenz (Lernziele 4.1 c–d, 4.2 c, 4.3 c–d)2,0Beratung und Strategie
22Budgetplanung und KontrollePlanung des Gesamtbudgets · Budgetkontrolle und Rentabilität · Rechnungswesen für das Controlling · Wirtschaftlichkeitsprüfung (Lernziele 4.4 a–e, 6.4 b–d, 7.2 c–d)2,0Office und Zahlen · Kampagnen und Media
23Konzeptionierung und kreative UmsetzungKonzeptbewertung · Kommunikationsmix bestimmen · Produktions- und Ressourcenplanung · Projektbudget · Kreationsvorgaben und -techniken (Lernziele 5.2 b–e, 5.3 b–c)2,5Beratung und Strategie · Studio und Produktion
24Mediaeinsatz und FeinplanungMediaziele und Medienmix · Einsatzplan · Optimierung · Medieneinsatz optimieren (Lernziele 5.4 a–c, 6.3 c)2,5Kampagnen und Media
Monatsangaben bezogen auf eine Regelausbildungszeit von 36 Monaten. Die Zeiträume können nach Bedarf variieren (Flexibilitätsklausel § 5 Abs. 2 MarketKfmAusbV). Detaillierte Inhalte im Ausbildungsrahmenplan Anlage 1.
04 — Zweiter Lernort und Prüfungen

Berufsschule, Lernfelder und der Weg zur Prüfung.

Der Betrieb ist nur der eine Lernort. Die Lernfelder des Rahmenlehrplans sind im Ausbildungsplan oben bereits jeder Berufsbildposition zugeordnet.

Berufsschule

BBS Wechloy, Oldenburg

SchuleBBS Wechloy, OldenburgFachklasse für das Weser-Ems-Gebiet
UnterrichtsformTeilzeitunterrichtkein Blockunterricht – die Auszubildende ist wöchentlich im Betrieb
1. Ausbildungsjahr2 Tage pro WocheMontag und Freitag
2. und 3. Ausbildungsjahr1 Tag pro WocheDonnerstag bzw. Mittwoch
Umfang880 Unterrichtsstunden12 Lernfelder · 320 / 280 / 280 Stunden je Ausbildungsjahr
Freistellung§ 15 BBiGFreistellung für Unterricht, Prüfungen und den Tag vor der schriftlichen Abschlussprüfung

Die 12 Lernfelder des Rahmenlehrplans

  • Lf 1Den Ausbildungsbetrieb präsentieren1. Aj.80 Std.
  • Lf 2Werteströme und Werte erfassen, dokumentieren und auswerten1. Aj.80 Std.
  • Lf 3Beschaffungsprozesse planen, steuern und kontrollieren1. Aj.80 Std.
  • Lf 4Märkte analysieren und bewerten1. Aj.80 Std.
  • Lf 5Werbe- und medienrechtliche Rahmenbedingungen analysieren und bewerten2. Aj.40 Std.
  • Lf 6Marketingkonzepte entwickeln und präsentieren2. Aj.80 Std.
  • Lf 7Kommunikationsinstrumente und -strategien analysieren und bewerten2. Aj.80 Std.
  • Lf 8Integrierte Kommunikationskonzepte entwickeln und präsentieren2. Aj.80 Std.
  • Lf 9Bei der Mediaplanung mitwirken3. Aj.80 Std.
  • Lf 10Die Produktion von Kommunikationsmitteln vorbereiten und kontrollieren3. Aj.80 Std.
  • Lf 11Betriebliche Werteprozesse steuern, kontrollieren und dokumentieren3. Aj.80 Std.
  • Lf 12Gesamtwirtschaftliche Einflüsse auf das Kommunikationsunternehmen berücksichtigen3. Aj.40 Std.
§§ 8 und 9 MarketKfmAusbV

Zwischenprüfung

In der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres, schriftlich anhand praxisbezogener Aufgaben oder Fälle, höchstens 120 Minuten. Sie erstreckt sich auf die Inhalte des ersten Ausbildungsjahres und den zugehörigen Berufsschulstoff.
1Arbeitsgestaltung und Informationsverarbeitung2Planung von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen3Kaufmännische Geschäftsprozesse4Wirtschafts- und Sozialkunde

Abschlussprüfung

Vier Prüfungsbereiche. Bestanden ist die Prüfung, wenn das Gesamtergebnis, mindestens zwei der drei schriftlichen Bereiche und das fallbezogene Fachgespräch mindestens ausreichend sind und kein Bereich mit ungenügend bewertet wurde.
Entwicklung von Marketing- und Kommunikationskonzepten30 %
höchstens 150 Minuten
Umsetzung und Steuerung von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen30 %
höchstens 90 Minuten
Fallbezogenes Fachgespräch30 %
20 Minuten Vorbereitung, höchstens 20 Minuten Gespräch
Wirtschafts- und Sozialkunde10 %
höchstens 60 Minuten
100 %
Unser Beitrag

Wie wir auf die Prüfung vorbereiten

Feste bezahlte LernzeitEine Stunde pro Woche im Betrieb ausschließlich für Berufsschulstoff und Prüfungsvorbereitung – fest im Kalender, nicht nach Auftragslage.
PrüfungssimulationVor Zwischen- und Abschlussprüfung werden die schriftlichen Bereiche unter Zeitbedingungen geübt und ausgewertet.
Das Fachgespräch ist bei uns AlltagDer mit 30 Prozent gewichtete Prüfungsbereich verlangt, Aufgaben zu analysieren, Lösungen zu erarbeiten und kundenorientiert zu präsentieren. Genau das trainieren wir wöchentlich im Jour fixe.
Kosten trägt der BetriebLernmittel und Prüfungsvorbereitungskurse der IHK werden von uns getragen – über die Pflicht aus § 14 Abs. 1 Nr. 3 BBiG hinaus.
Digitaler AusbildungsnachweisBerichtsheft online über das IHK-Portal, vom Ausbilder regelmäßig gegengezeichnet – Zulassungsvoraussetzung nach § 43 BBiG.
05 — Eignung der Ausbildungsstätte

Wo ausgebildet wird und womit.

§ 27 Abs. 1 BBiG lässt nur ausbilden, wer eine nach Art und Einrichtung geeignete Stätte hat und in einem angemessenen Verhältnis zur Zahl der Fachkräfte steht.

Betriebsdaten

KTN MEDIA im Überblick

FirmierungKTN MEDIA – Alexander KatonaEinzelunternehmen
AusbildungsstätteWieringastraße 11, 26789 LeerBüro und Studio – Ort der Ausbildung
BrancheMarketing- und KommunikationswirtschaftPerformance Marketing, Leadgenerierung, Foto- und Videoproduktion
Am Markt seit2022durchgehend aktiv, kein Nebenerwerb
Team am Standort6 PersonenInhaber, Videograf, Cutter, Office/Reporting, Social Media
Kundenprojekte30–40 in zwei Jahren16 laufende Betreuungen, DACH-weit
Ausbildungsplatz1 Platz zum 01.09.2026eigener Arbeitsplatz, eigene Geräte, eigene Zugänge
§ 27 BBiG · Punkt für Punkt

Warum die Stätte geeignet ist

Art und Einrichtung der AusbildungsstätteEigenes Büro mit Studio in Leer: fester Schreibtischarbeitsplatz, Rechner mit Schnitt- und Grafiksoftware, Kamera- und Lichttechnik, Besprechungsplatz. Kein Homeoffice-Konstrukt.
Verhältnis Auszubildende zu FachkräftenEin Ausbildungsplatz auf sechs Fachkräfte. Die Empfehlung der Kammern liegt bei höchstens einem bis zwei Auszubildenden je Fachkraft – wir liegen weit darunter.
Alle Ausbildungsinhalte werden vermitteltSämtliche 7 Berufsbildpositionen und 28 Teilpositionen der Anlage 1 sind an laufenden Kundenprojekten darstellbar. Der Nachweis steht weiter unten Position für Position.
Ausbilder überwiegend vor OrtDer Ausbilder arbeitet täglich an derselben Adresse. Ausbildung geschieht im Nebeneinander am Projekt, nicht per Fernbetreuung.
Breite statt EngeKunden aus Handel, Handwerk, Gastronomie, Sport, Immobilien und E-Commerce. Der Auszubildende sieht viele Märkte, Zielgruppen und Budgets – nicht nur ein Produkt.
Womit gearbeitet wird

Werkzeuge, an denen echte Budgets hängen

01

Studio und Schnittplätze

Eigenes Foto- und Videostudio in Leer, Schnittplätze für Postproduktion. Produktion und Nachbearbeitung laufen im Haus – Berufsbildposition 6.2 ist damit real erlebbar.

6.2 Herstellungsprozesse5.3 Kreation
02

Werbekonten mit echtem Budget

Meta Ads, Google Ads und TikTok Ads für laufende Kundenkampagnen. Mediaziele, Medienmix, Einsatzplan und Optimierung sind Tagesgeschäft, keine Trockenübung.

5.4 Mediaplanung6.3 Medieneinsatz
03

ClickUp als Projektsystem

Jedes Kundenprojekt mit Briefing, Timing, Zuständigkeit und Budget. Der Auszubildende bekommt eigene Aufgaben mit klarem Ergebnis und Termin.

2.2 Projektorganisation2.1 Arbeitsorganisation
04

Dashboard und LeadTable

Live-Reporting über alle Kanäle, Lead-Nachverfolgung im Kundenportal. Resonanz erfassen, dokumentieren und Maßnahmen nachkalkulieren wird sichtbar statt abstrakt.

6.4 Kontrolle7.2 Controlling
06 — Eignung des Ausbilders

Ein Ausbilder, täglich vor Ort.

§ 28 BBiG verlangt einen persönlich und fachlich geeigneten Ausbilder. Benannt ist genau eine Person: der Inhaber.

Verantwortlicher Ausbilder
AK

Alexander Katona

Inhaber · Marketing, Werbekampagnen, Kundenberatung, kaufmännische Steuerung
BerufsabschlussKaufmann im E-Commerceanerkannter kaufmännischer Ausbildungsberuf, IHK-Abschlussprüfung
Berufserfahrungüber 8 Jahredavon 4 Jahre als Inhaber der Agentur
VerantwortungsbereichMarketing, Kampagnen, Kunde, ZahlenStrategie, Mediaplanung, Kundenmeetings, Kalkulation und Steuerberatung
Anwesenheittäglich vor OrtWieringastraße 11, Leer · Mo–Fr

Die Verantwortung für die Ausbildung liegt vollständig beim Ausbilder – sie wird nicht auf Mitarbeitende verteilt. Er arbeitet täglich in derselben Ausbildungsstätte.

§ 29 BBiGErfüllt

Persönliche Eignung

  • Keine Verbote der Beschäftigung von Kindern und Jugendlichen, keine Verstöße gegen das Berufsbildungsgesetz.
  • Nachweise werden auf Anforderung der Kammer vorgelegt.
§ 30 Abs. 2 BBiGErfüllt

Berufliche Eignung

  • Abschlussprüfung in einem entsprechenden kaufmännischen Beruf bestanden: Kaufmann im E-Commerce.
  • Über acht Jahre praktisch im Beruf tätig, davon vier Jahre in eigener Verantwortung. Zeugnis und Nachweise liegen dem Ausbilder-Datenblatt bei.
AEVO · § 30 Abs. 1 BBiGIn Anmeldung

Berufs- und arbeitspädagogische Eignung

  • Vorbereitungslehrgang und Prüfung nach der Ausbilder-Eignungsverordnung bei der IHK für Ostfriesland und Papenburg; Anmeldung läuft.
  • Bis zum Nachweis liegt der Antrag auf widerrufliche Zuerkennung der fachlichen Eignung nach § 30 Abs. 6 BBiG ausgefüllt vor.
Fachliche Unterstützung

Wer im Team womit unterstützt

Ausbilder bleibt in jeder Position der Inhaber. Zwei Fachkräfte arbeiten in ihrem Gebiet fachlich zu.

Videoschnitt und VideobearbeitungJannik Ebben

Dreh, Schnitt und Postproduktion im eigenen Studio. Zeigt der Auszubildenden, wie aus einem Briefing ein fertiges Kommunikationsmittel wird.

5.3 · 6.2
Social Media ManagementNeele Garbers

Postplanung, Grafikdesign, Markensprache und Corporate Identity. Begleitet Markenführung und die gestalterische Umsetzung.

3.1 · 4.3 · 5.3
07 — Betreuung, Vergütung und Pflichten

Was wir schulden und was wir darüber hinaus tun.

§ 14 BBiG beschreibt die Pflichten des Ausbildenden. Links das Gesetz, rechts der Rahmen, den wir konkret zusagen.

§ 14 BBiG · Pflichten des Ausbildenden

Fünf gesetzliche Pflichten – fünf konkrete Antworten

Planmäßig, sachlich und zeitlich gegliedert ausbilden§ 14 Abs. 1 Nr. 1 BBiG. Umgesetzt durch den betrieblichen Ausbildungsplan auf dieser Seite: 110 Lernziele, neun Zeitrahmen, jede Position mit Umsetzung, Verantwortlichem und Nachweis.
Selbst ausbilden§ 14 Abs. 1 Nr. 2 BBiG. Der Inhaber ist als einziger Ausbilder benannt, bildet selbst aus und ist täglich vor Ort.
Ausbildungsmittel kostenlos zur Verfügung stellen§ 14 Abs. 1 Nr. 3 BBiG. Eigener Arbeitsplatz, Rechner, Software, Fachliteratur und alle für Zwischen- und Abschlussprüfung nötigen Mittel stellt der Betrieb.
Zum Berufsschulbesuch und zum Ausbildungsnachweis anhalten§ 14 Abs. 1 Nr. 4 BBiG. Freistellung nach § 15 BBiG, digitales Berichtsheft über das IHK-Portal, regelmäßige Durchsicht und Gegenzeichnung durch den Ausbilder.
Nur ausbildungsdienliche Aufgaben übertragen§ 14 Abs. 2 BBiG. Aufgaben werden über das Projektsystem vergeben und sind damit jederzeit nachvollziehbar. Ausbildungsfremde Tätigkeiten sind ausgeschlossen.
Konditionen

Der Rahmen des Ausbildungsverhältnisses

Ausbildungsbeginn01.09.2026Regelausbildungszeit drei Jahre
Vergütung800 / 900 / 1.000 Euro brutto1., 2. und 3. Ausbildungsjahr – jährlich steigend nach § 17 Abs. 1 BBiG und deutlich über der gesetzlichen Untergrenze
Gesetzliche Untergrenze 2026724 / 854 / 977 EuroMindestausbildungsvergütung für Ausbildungsbeginn 2026 im 1., 2. und 3. Jahr
Arbeitszeit40 Stunden pro WocheMontag bis Freitag, Bürozeit 08:00 bis 17:00 Uhr mit Gleitzeit nach Absprache; Berufsschultage zählen als Arbeitszeit
Probezeit4 Monate§ 20 BBiG, gesetzlicher Höchstrahmen
Urlaub28 Arbeitstagegesetzliches Minimum bei Fünf-Tage-Woche sind 20 Tage
Beurteilungsgesprächmonatlichdokumentiert, mit Zielvereinbarung für den Folgemonat
Übernahmeausdrücklich gewolltWir bilden aus, um zu übernehmen – nicht, um eine Stelle zu besetzen.
Betreuungsrhythmus

Betreuung ist bei uns ein Takt, kein Zufall

TÄGLICH

Nebeneinander am Projekt

Der Ausbilder arbeitet am selben Ort. Fragen werden nicht gesammelt, sondern sofort geklärt – am laufenden Auftrag.

WÖCHENTLICH

Jour fixe und Lernstunde

Eigener Vortragsslot im Teammeeting, dazu eine feste bezahlte Stunde für Berufsschulstoff und Prüfungsvorbereitung.

MONATLICH

Beurteilungsgespräch

Dokumentiertes Feedback in beide Richtungen mit Zielvereinbarung für den Folgemonat. Grundlage: Ausbildungsnachweis und Ausbildungsplan.

HALBJÄHRLICH

Standortbestimmung am Plan

Abgleich des Ausbildungsplans mit dem tatsächlichen Stand. Wo Positionen offen sind, wird nachgesteuert – notfalls über die Flexibilitätsklausel.

08 — Fahrplan bis zum Ausbildungsbeginn

Was steht und was noch fehlt.

Offen dargestellt: welche Unterlage fertig ist, welche läuft und welche wir im Anschluss an das Gespräch nachreichen.

Von der IHK angeforderte Unterlagen

Stand der Unterlagen

Betrieblicher AusbildungsplanFertig

Diese Seite – alle 110 Lernziele mit betrieblicher Umsetzung und Nachweis. Auf Wunsch als PDF.

Ausbilder-DatenblattIn Arbeit

Ausgefüllt; Abschlusszeugnis und Tätigkeitsnachweise werden beigefügt.

Gewerbeanmeldung Wieringastraße 11, LeerIn Arbeit

Für den Standort Leer; wird kurzfristig nachgereicht.

Betriebsnummer der Bundesagentur für ArbeitIn Arbeit

Wird beantragt und anschließend in den Einstellungen des IHK-Online-Accounts hinterlegt.

Nachweis der Ausbilder-Eignung nach AEVOAngemeldet

Vorbereitungslehrgang und Prüfung bei der IHK für Ostfriesland und Papenburg; Anmeldung läuft.

Antrag auf widerrufliche Zuerkennung der fachlichen EignungBereit

Liegt ausgefüllt vor, falls die Kammer diesen Weg für die Übergangszeit vorzieht (§ 30 Abs. 6 BBiG).

Zeitplan

Der Weg zum 1. September

  1. 19.08.2026Erledigt
    Orientierungspraktikum der Bewerberin gestartet

    Sie lernt Betrieb, Team und Abläufe bereits vor Ausbildungsbeginn kennen. Beide Seiten wissen also, worauf sie sich einlassen.

  2. 21.08.2026Heute im Gespräch
    Ausbildungsberatung vor Ort in Leer

    Besichtigung der Ausbildungsstätte, Besprechung dieses Ausbildungsplans und Klärung der Ausbildereignung.

  3. unmittelbar danachOffen
    Unterlagen vollständig einreichen

    Ausbilder-Datenblatt mit Nachweisen, Gewerbeanmeldung für den Standort Leer und Betriebsnummer – per E-Mail an die Ausbildungsberatung.

  4. nächster TerminIn Anmeldung
    AEVO-Lehrgang und Prüfung

    Anmeldung zum nächstmöglichen Vorbereitungslehrgang und Prüfungstermin für die berufs- und arbeitspädagogische Eignung.

  5. vor AusbildungsbeginnOffen
    Berufsausbildungsvertrag und Eintragung

    Vertragserstellung über das IHK-Online-Portal, Unterschrift und Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse.

  6. vor AusbildungsbeginnOffen
    Berufsschule anmelden

    Anmeldung an der BBS Wechloy in Oldenburg durch den Ausbildungsbetrieb.

  7. 01.09.2026Ziel
    Ausbildungsbeginn

    Start des ersten Zeitrahmens. Unterweisung zu Arbeitssicherheit und Datenschutz am ersten Tag.

Zum Schluss

Warum wir ausbilden wollen

Wir sind sechs Leute in Leer, die seit vier Jahren von Marketingkommunikation leben. Wir haben die Aufträge, die Werkzeuge und die Menschen, um jedes einzelne Lernziel dieser Ausbildungsordnung an einem echten Kundenprojekt zu vermitteln – nicht simuliert, sondern mit Auftraggeber, Budget und Termin.

Wir wollen nicht eine Stelle besetzen. Wir wollen jemanden ausbilden, der in drei Jahren diesen Beruf wirklich kann.

AnsprechpartnerAlexander KatonaAusbildungsstätteWieringastraße 11, 26789 LeerE-Mailinfo@ktnmedia.deTelefon+49 152 541 98 128